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Ruben Blade

Tito Nieves

Pete El Conde

Joe Arroyo

Ismael Miranda

Gloria Estefan

Eddi Palmieri

Chucho

Celia Cruz

Andy Montanez

Ismael Riviera




 

 

SALSA

Ein Text von Martin Morales

 

Das, was man heute Salsa nennt, ist eine Mischung aus afrokaribischen Rhythmen wie dem Son Montuno, dem Mambo, der Bomba, der Plena u.v.a.

Manche glauben, daß die Salsa in Cuba hervorgebracht wurde. Andere wieder halten Puerto Rico für den Ursprung. Die Wahrheit ist, daß die Bewegung, die diese neue Musik oder Salsa hervorbrachte,in New York begann. Dort versuchten einige junge Musiker Sounds und Rhythmen zu mischen und einen neuen Stil zu kreieren,der anders sein sollte, aber gleichzeitig mit demselben "SABOR", der die anderen afrokaribischen Rhythmen so auszeichnete.

Zu diesen Musikern zählen u.a. Ray Barreto, Bobby Valentin, Hector Lavoe, Willie Colon, Richie Ray, Bobby Cruz,Ismael Miranda, Adalberto Santiago, Pete el Conde und viele andere. Natürlich wäre diese Liste nicht komplett, wenn wir nicht die "Großen", wie Cortijo und natürlich "El Negrito" Ismael Rivera erwähnen würden. Diese Künstler spielten auf den Straßen von New York City, lange bevor Johnny Pacheco und Jerry Masucci das "FANIA" Plattenlabel gründeten, das den Rhythmus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte.

Während der siebziger Jahre breitete sich die Salsa rasch aus und erregte die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Heute kann man nach Japan gehen und "Salsa" sagen und jeder weiß, wovon man spricht.

Die Musik, die in dieser Zeit entstand, bezeichnet man als Classic Salsa. Heutzutage wird die Salsa ständig populärer, selbst bei der Popularität, die "Merengue" oder "Latin Rock" heute haben.

Salsa war das Ergebnis einer musikalischen Evolution verschiedenster Musikstile. Es begann im New York der dreißiger Jahre unter dem Einfluß verschiedener lateinamerikanischer Musikrichtungen und des Afro - Jazz. Aufgrund sozialer und politischer Unterdrückung emigrierten oder flohen viele Menschen ins Exil nach New York oder anderen amerikanischen Städten. Es waren diese Kariben, die im New Yorker Stadtteil Spanish Harlem aufwuchsen, die dieses spezielle Rezept aufkochten, zusammen mit anderen Musikern in der Karibik.

Einige Visionäre sahen die Gelegenheit, diese ansteckende Musik populär zu machen. Der Bandleader Johnny Pacheco und der Filmproduzent Jerry Masucci gründeten eine kleine Plattenfirma namens FANIA und organisierten ein Konzert im Herbst 1973, welches zu einer Sternstunde in der Geschichte der lateinamerikanischen Musik wurde. Nachdem mehrere eingeladene Bands ihr Programm beendet hatten, begann der Ansager des Yankee Stadiums in New York die Liste der Stars abzulesen, die man allgemein FANIA ALL STARS nannte. Dieses unglaubliche Aufgebot hatte seinen ersten Titel noch nicht beendet,da stürmten bereits viele der 40000 Zuhörer die Absperrung um ihren Stars wie Victor Paz, Willie Colon, Ray Barreto, Bobby Valentin, Larry Harlow, Hector Lavoe und Cheo Feliciano näher zu sein. Das Konzert wurde abgebrochen und die Kontroverse, die die folgenden Konzerte begleitete, gaben Jerry Masucci die Gelegenheit, einen Werbefilm für Salsa zu machen.

Der Film "Salsa", mit dem Filmmaterial des Konzerts und eingefügten Bildern aus dem Hollywood Archiv, wo berühmte Leute an berühmten Schauplätzen scheinbar zu Salsarhythmen tanzten, fand großen Anklang bei der amerikanischen Konsumgesellschaft, weil er Salsa als ein weiteres Produkt "Made In U.S.A." darstellte. "FANIA" leistete den Hauptbeitrag zu dem folgenden Boom, der als "Latin Sound Of New York" bekannt wurde und dem auch viele andere bereits etablierte Künstler, wie Tito Puente und Celia Cruz angehörten. Johnny Pacheco und Jerry Masucci hatten ein exportierbares Produkt geschaffen, das um die Welt ging und Augen und Ohren öffnete für die Latin Music, wo immer sie auch auftraten.

Einige Songs waren original, aber andere gestohlen von kubanischen Künstlern.Das war nur möglich wegen der Blockade Kubas.

Von 1982 an nahmen die Fania All Stars mehrere Alben auf. Viele davon waren Konzertmitschnitte ihrer Musik, die von einer Mischung aus Jazz und afrokaribischen Rhythmen geprägt war.

1974 wollte Jerry Masucci etwas neues kreieren. In diesem Jahr nahm er das Album "Latin Soul Rock" auf, ein kommerzielles Produkt, das versuchte, Latin Music mit verschiedenen anderen populären Musikrichtungen zu vermischen. Was das Album vor einem Flop bewahrte,war ein Song von Cheo Feliciano,"El Raton" oder "Die Maus", der erste wirkliche Hit des Salsa Booms.

Aufgrund seiner kommerziellen Ausrichtung und des finanziellen Erfolges wurde das Fania Label bald des Verrats an den Traditionen der Latin Music bezichtigt und der Boom endete. Glücklicherweise ereilte die "andere" Salsa, die in den karibischen Straßen New Yorks produziert wurde, nicht dasselbe Schicksal.

Salsa hat den Durchbruch zur internationalen Anerkennung, nicht zuletzt auch dank des Erfolges des "Buena Vista Social Club", geschafft.

Die siebziger Jahre sahen den Salsa Boom. In den achtziger Jahren wurde die "Salsa Romantica" oder "Salsa Erotica" populär. Sie zeichnet sich im allgemeinen durch einfache Texte und ebenso einfache Orchesterarrangements aus.

Hauptvertreter dieser Richtung waren u.a. Lalo Rodriguez, Eddie Santiago und Gilberto Santa Rosa.

Die "Salsa Romantica" irritierte die Salseros, aber interessierte eine neue Zuhörerschaft und ihre Platten verkauften sich weltweit.

Ein anderes Phänomen war der rasante Aufstieg des "King Of Merengue", Juan Luis Guerra, der mit seinen Konzerten und Aufnahmen großen Zuspruch unter der heutigen Jugend genießt.

Was für Lateinamerika Juan Luis Guerra ist, das ist Gloria Estefan für Europa. Mit ihrem Hit "Conga" stürmte sie in den achtziger Jahren die Hitparaden Europas und ist seitdem ein fester Bestandteil auch der dortigen Musikszene.

Heute kann man sagen, daß Salsa gerade einen weltweiten Boom erlebt. Überall entstehen Salsadiskotheken, es gibt Salsa Tanzschulen und sogar eine weltweit bekannte japanische Salsa Band...

Dies alles verdanken wir aber vor allem der Verschiedenartigkeit der Salsa Rhythmen, vom traditionellen Son Cubano über den Mambo der dreißiger Jahre bis hin zur New York Salsa der siebziger und achtziger Jahre. Heute gibt es eine große Anzahl verschiedenster Arten der Salsa,wie z.B. der Timba, dem Salsa - Rap, der Techno - Merengue oder dem Salsa - Reaggae.


India

Ray Sepulveda

Oscar D Leon

Larry Harlow

Ibrahim Face

Fruko

Domingo Quinonez

Cheo Feliciano

Gilberto Santa Rosa

Isaac Delgado

Johnny Pacheco



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Last Update: 06.10.2005
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